nochmals: Oliver Kruse | next generation

“Das muß einfach geschehen, wie sich ein Stadtteil oder wie sich eine Lebensform entwickelt. Die entwickelt sich immer durch die nachfolgende Generation und sie entwickelt sich immer in einer Weise, wie die Menschen, die dort sind sich zusammengehörig fühlen.” Karl-Heinrich Müller, unentwegter Insel Initiator und weitsichtiger Projektentwickler, auf die Frage von Thomas Kling nach einer “Systematik in der Vielheit.” Müller starb Anfang November 2007.

 

eiskellerberg.tv fragt Oliver Kruse (geb. 1965 in Nürnberg) nach der Zukunft der Vielheit des Kulturraums Hombroich. Was treibt die nächste Generation voran? Welche Vorhaben wollen bewegt werden? Und welche sollten besser vermieden werden?


Oliver Kruse arbeitet seit 1994 in einem Atelier auf der “Raketenstation”. 1999 entstand nach seinem Entwurf eine Kindertagesstätte, die “Kinder Insel Hombroich”.  Seit 2002 entwickelt er das Quartier 7 von “Raumortlabor”, einem weitgesteckten Experiment zum Aufbau gemeinschaftlicher Lebensformen, die sich überwiegend selbst mit Energie und Nahrungsmitteln versorgen sollen. Auch eine Grundschule ist in Planung, die Umnutzung einer leerstehenden NATO-Kaserne zur Summer-School Hombroich steht zur Diskussion. Kruse ist ehrenamtlich im Vorstand der “Stiftung Insel Hombroich” tätig. An der Peter-Behrens-School der FH Düsseldorf unterrichtet er Wahrnehmung und Gestaltung.


In der Galerie Karsten Greve (Köln, Paris, St. Moritz) stellte Kruse, der u.a. bei Erwin Heerich auf Hombroich und bei Richard Deacon an der Chelsea School of Art, London studierte, unlängst sein künstlerisches Werk vor.

04.10.2011 13:49 (Kommentare: 0) | Weiterempfehlen

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